Viele halten Krampfadern – auch Varizen oder Varikosis genannt – für ein rein ästhetisches Problem. Doch sie sind weit mehr als das: Krampfadern weisen auf eine eingeschränkte Venenfunktion hin und können unbehandelt zu Schwellungen, Schmerzen oder offenen Hautstellen (Ulcera) führen.
Die gute Nachricht: Krampfadern lassen sich heute gut behandeln! Es gibt verschiedene Therapieoptionen, die individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden können. Bewegung, das Tragen von Kompressionsstrümpfen und regelmäßiges Hochlagern der Beine können bereits helfen, Beschwerden zu lindern. Wenn eine intensivere Behandlung erforderlich ist, stehen schonende Verfahren wie die Sklerotherapie zur Verfügung, bei der die betroffenen Venen durch ein spezielles Mittel verschlossen werden. Auch moderne, minimalinvasive Techniken wie die Laser- oder Radiofrequenztherapie ermöglichen eine Varikosisbehandlung ohne großen Eingriff. Sie sind auch für ältere Patient:innen geeignet, da sie meist ohne Vollnarkose auskommen. In den meisten Fällen sind die Patient:innen bereits nach kürzester Zeit wieder arbeitsfähig und können bald wieder uneingeschränkt Sport treiben. In bestimmten Situationen kann ein chirurgischer Eingriff (Venenstripping) sinnvoll sein.
Kurz gesagt: Eine frühzeitige Behandlung kann Beschwerden reduzieren und schwere Verläufe verhindern. Ihre Venengesundheit ist wichtig – lassen Sie sich beraten! Mehr dazu beim Expertengespräch am 24.2.