In Österreich werden jährlich etwa 18.000 Hüftgelenksersatz-Operationen durchgeführt, was das Land in Bezug auf die Implantationsdichte nach der Schweiz und Deutschland auf den dritten Platz bringt. Dank modernster Hüftendoprothetik können Patienten nach der Operation schnell wieder aktiv werden und ihre Lebensqualität deutlich steigern.
Sport ist nach einer Hüftprothese nicht nur erlaubt, sondern auch äußerst wichtig für die Gesundheit. Besonders empfehlenswert sind sogenannte „Low Impact“-Sportarten wie Wandern, Schwimmen, Radfahren, Golf und Langlaufen. Auch Sportarten ohne Gegnerkontakt, wie Tennis oder Reiten, gelten als sicher. Durch den Einsatz neuester Operationstechniken können selbst früher kritisch gesehene Aktivitäten wie Rudern, Yoga oder Ballett heute wieder bedenkenlos ausgeübt werden.
Die Rehabilitation, oft ambulant, spielt eine zentrale Rolle bei der Rückkehr in den Sport. Sie stärkt die Muskulatur und schützt das neue Gelenk, wodurch die Genesung beschleunigt wird. Sportarten mit höherem Verletzungsrisiko, wie Fußball, Handball oder Kampfsport, bleiben allerdings weiterhin nicht empfohlen. Der allgemeine Grundsatz lautet: Nach einer Einheilungsphase und gezielter Reha können die meisten Sportarten, die vor der Operation sicher ausgeübt wurden, auch nach dem Eingriff wieder bedenkenlos aufgenommen werden.