Wenn Neurochirurg:innen an der Wirbelsäule operieren, gehen sie behutsam vor: Denn in und um diese liegen hochsensible Strukturen, etwa das Rückenmark, die unbeschädigt bleiben sollen. Da die chirurgischen Eingriffe oft minimalinvasiv durchgeführt werden, muss auf kleinstem Raum operiert werden, was unübersichtlich sein kann. Um trotzdem präzise arbeiten zu können, gibt es bildgebende Verfahren, die die Fachärztinnen und Fachärzte unterstützen.
C-Bögen etwa sind mobile Röntgengeräte, die zur Bildgebung während Operationen eingesetzt werden. Sie verdanken ihren Namen der charakteristischen C-Form. Mit ihrem beweglichen Bogen können Patient:innen aus verschiedenen Winkeln geröntgt werden, ohne sie bewegen zu müssen. Die Privatklinik Hochrum verfügt seit kurzem über einen hochmodernen 3D-C-Bogen – eine Weiterentwicklung des klassischen C-Bogens. Er erzeugt live nicht nur zwei-, sondern dreidimensionale Bilder des Körpers. Bei Operationen an der Wirbelsäule hilft er beispielsweise, Schrauben millimetergenau zu platzieren, was insbesondere bei komplexen Verkrümmungen oder Instabilitäten entscheidend ist. Dank dieser detaillierten Visualisierung der anatomischen Strukturen können Neurochirurg:innen komplexe Eingriffe mit größter Genauigkeit planen und durchführen. Dadurch reduziert sich das Risiko von Komplikationen und aufgrund der Darstellung in Echtzeit erhöht sich die Patientensicherheit.